Freude am Design

Mein Design-Blog mit Tipps zu Produkten, die durch besonderes Design auffallen!

 

Jeden Tag benutzen wir Gegenstände, die von versierten Designern gewissenhaft und einzigartig gestaltet wurden. Doch was ist das eigentlich - Produktdesign?

Produktdesign wird auch als Industriedesign bezeichnet und beschäftigt sich mit den Entwürfen von industriellen Produkten und Produkten einer Serie. Der Aufgabenbereich eines solchen Designers bezieht sich dabei auf Konsumgüter und Investitionsgüter, die er gestaltet. Meist arbeitet der Designer nicht alleine an einer neuen Entwicklung, sondern hat um sich herum ein gutes Team, welches ihn bei allen Dingen unterstützt. Dabei werden Bedürfnisse der Zielgruppe, Findung der Form und die Herstellungsfähigkeit beachtet.

Konsum- und Investitionsgüter

Wie oben im Text schon benannt, werden beim Produktdesign Entwürfe für diese beiden Bereiche entwickelt. Beim Gestalten von Konsumgütern handelt es sich um solche Dinge, die wir persönlich jeden Tag gebrauchen. Darunter zählen zum Beispiel Spielzeuge, Fahrzeuge aller Art, Werkzeuge, Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Mikrowelle, Kaffeemaschine usw.) und Möbel.

Zu den Investitionsgütern zählen Entwicklungen von Dingen, die für die Industrie benötigt werden, d.h. Maschinen für die Produktion aller Art und die dazugehörigen elektronischen Geräte, die in der Industrie Verwendung finden, wie z.B. Messgeräte. Auch gehört zu den Investitionsgütern die Entwicklung von medizinischer Technik und auch industrieller Technik wie Gabelstapler, Traktoren und Hubwagen.

Wie läuft ein solcher Designprozess ab?

Wie bei jedem anderen Prozess setzt man sich zu Beginn einer solchen Entwicklung bestimmte Ziele und Aufgaben. Sind diese Ziele und Aufgaben klar abgesteckt, beginnt man mit einem Brainstorming, macht erste Skizzen und baut wenig später die ersten Modelle bzw. stellt sie virtuell am Rechner her. An diesen ersten Skizzen und Modellen können immer wieder Verbesserungen und Korrekturen vorgenommen werden und erleichtert einem Designer die Vollendung einer neuen Entwicklung. Anhand eines Modells oder virtuellen Darstellung kann man sich nun auch Gedanken über das Aussehen des hoffentlich neuen Marktrenners machen. Dabei ist zu beachten, dass bei einer solchen Entwicklung und Gestaltung eines Konsum- oder Investitionsgutes einige Faktoren zu beachten sind. Die wichtigsten wären dabei die Funktionalität, die Lebensdauer, die Sicherheit, der Aufwand der Herstellung, die Materialien, die Entsorgung, die Benutzerfreundlichkeit und die Wartung bzw. Pflege. Hier wäre ein gewisses technisches Know-how von Vorteil. Meist kommen dem Designer diese Gedanken erst bei den ersten Zeichnungen und bis zur Vollendung der Gestaltung geht viel Zeit ins Land.

Produktdesigner werden

Produktdesigner ist eine Erweiterung eines Gestalters mit der Spezialisierung auf Produkte. Nach einer 2-jährigen Weiterbildung nach einer Ausbildung zum Gestalter darf man sich nun Produktdesigner nennen. Auch verschiedene Fachhochschulen bieten Produktdesign als Studiengänge an.

Fallbeispiele für hochwertiges Produktdesign

Designerleuchten

Exklusive Designerleuchten führen diese sehr guten Leuchtenberater im Internet. Neben einer sehr vielfältigen Auswahl an aktuellen Designerleuchten kann man hier auch sehr viel über Leuchtenbau und -funktion sowie die Hersteller und bedeutenden internationalen und nationalen Leuchtendesigner erfahren.

Modedesign

In der Mode spielt das Design schon seit jeher eine bedeutende Rolle, für das die Berufsgruppe der Modedesigner sich verantwortlich zeichnet. Einige Vertreter dieser Gattung haben es mit ihren Kreationen zu Weltrum geschafft, wie die beiden Modehäuser Prada oder Gucci italienischen Ursprungs.

 

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